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Blinder Fleck: Selbstbestrafung

  • Autorenbild: Marc Altmann
    Marc Altmann
  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Du gehst durch dein Leben und versuchst zu verstehen, warum alles so ist, wie es ist. Dein Verstand beginnt zu kreisen – und du nennst es Nachdenken. Doch was du oft nicht bemerkst: Das Grübeln selbst ist bereits die Sackgasse. Es hält dich fest.

Wenn du darin hängen bleibst, folgt der nächste Schritt fast automatisch: Selbstverurteilung. Und daraus entsteht Selbstbestrafung.

Was steckt wirklich dahinter – und wie kommst du da wieder heraus?



DIE WELT IST, WIE SIE IST


Wenn du innerlich leicht bist, vielleicht sogar verliebt, wirkt die Welt offen, freundlich und bedeutungslos in ihren Störungen. Selbst das Unschöne verliert seine Schwere.

Bist du jedoch traurig, verschlossen oder innerlich belastet, erscheint dir dieselbe Welt plötzlich grau, hart oder feindlich.

Hier zeigt sich eine zentrale Wahrheit: Die Welt im Außen ist weitgehend neutral. Dein innerer Zustand gibt ihr Bedeutung.

Du projizierst dein Erleben nach außen – und suchst dort die Bestätigung dafür.



BEWUSSTSEIN SCHAFFT DISTANZ


In dem Moment, in dem dir bewusst wird, wie du innerlich funktionierst, entsteht ein Abstand. Du bist dem Erleben nicht mehr vollständig ausgeliefert.

Du erkennst: Nicht jeder Gedanke ist wahr. Nicht jedes Gefühl ist Führung.

In der Stille kannst du wahrnehmen, dass belastende Zustände nicht deiner lichtvollen Natur entsprechen. Sie sind Erfahrungen – aber nicht dein Ursprung.



DEINE WAHRE NATUR


Viele spirituelle Lehren sagen: Gott liebt dich.Ich gehe einen Schritt weiter: Du bist Liebe.

Diese Qualität ist keine Idee, sondern ein Zustand. Wenn du in Verbindung damit bist, entsteht Weite, Ruhe und Klarheit.

Verlierst du diesen Kontakt, fühlt es sich an, als wärst du getrennt. Doch diese Trennung ist kein Fakt – sie ist ein Zustand deines Erlebens.

Der Weg zurück führt immer über die bewusste Rückverbindung mit dieser inneren Qualität.



DAS MISSVERSTANDENE LEID


Durch Kränkungen, Verluste oder schwierige Erfahrungen ziehst du dich oft innerlich zurück. Du schützt dich – und verschließt dich gleichzeitig.

Aus diesem Zustand heraus entsteht häufig ein stiller, innerer Vorwurf gegen dich selbst. Du fühlst dich falsch.Oder schuldig. Oder ungenügend.

So beginnt Selbstbestrafung.

Doch das ist kein Gesetz des Lebens – es ist eine Interpretation.



SCHMERZ IST NICHT BESTRAFUNG


Schmerz gehört zur menschlichen Erfahrung. Er zeigt dir Grenzen, Sensibilität und Entwicklung.

Doch Schmerz ist nicht gleichbedeutend mit Strafe.

Wenn du beginnst, Schmerz als Beweis für dein Versagen zu deuten, verlierst du dich in inneren Geschichten, die dich von dir selbst entfernen.

Gedanken können dabei sehr überzeugend wirken – besonders dann, wenn du erschöpft bist.

Umso wichtiger ist es, wach zu bleiben.



DER AUSWEG


Gehe von einer einfachen Grundannahme aus: Deine wahre Natur ist Liebe.

Alles, was sich in dir eng, schwer oder zerstörerisch anfühlt, gehört nicht zu diesem Kern – auch wenn es sich gerade sehr real anfühlt.

Orientiere dich an dem, was dich innerlich öffnet: Weite, Ruhe, Klarheit, Lebendigkeit.

Diese Qualitäten zeigen dir die Richtung zurück zu dir.

Je bewusster du dein Innenleben wahrnimmst, desto weniger verfängst du dich in alten Mustern.

Du beginnst, dich selbst nicht mehr zu bestrafen – sondern zu verstehen.



In meinen Sitzungen begleite ich Menschen dabei, diesen inneren Unterschied klar zu erkennen und wieder in Verbindung mit sich selbst zu kommen.



Herzlichst,


Marc Altmann



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