• Marc Altmann

Blinder Fleck: Selbstbestrafung


Du gehst durch dein Leben und denkst dir, in deinem Kopf, wieso alles so ist, wie es ist. Immer wieder gehen viele von uns ins Grübeln. Währenddessen du das machst bemerkst du nicht, dass das Grübeln an sich bereits die Sackgasse ist, in die dich unliebsame innere Hausbesetzer bereits bringen.

Bleibst du eine Zeit in diesem inneren Zustand hängen, geht die Selbstverurteilung und auch die Selbstbestrafung los. Was steckt dahinter und wie kommst du aus diesem Dilemma heraus?

DIE WELT IST WIE SIE IST


Wenn du gut drauf bist, sagen wir einmal sogar verliebt, dann scheint die Welt um dich herum wunderbar. Egal wie es im Draussen aussieht, nichts interpretierst du negativ. Jedes Geschmiere an Hauswänden hat keine negative Bedeutung für dich.

Bist du in deinem Inneren jedoch traurig, verstockt, etwas depressiv, dann interpretierst du die Welt da draussen ebenfalls so. Hier erlebst du den Beweis, dass die Welt da draussen in Wahrheit neutral ist. Das, was du im Inneren erlebst, projizierst du nach Aussen. Du versuchst eine Bestätigung für dein aktuell passierendes Innenleben im Aussen zu finden.

BEWUSSTSEIN HILFT

Wirst du dir jedoch bewusst darüber, wie du in deinem Inneren in Bezug zum Aussen tickst, dann hast du eine Chance verantwortlich mit dem, was du in dir erlebst, umzugehen. Bewusstsein darüber, wie Menschen in Wahrheit alle funktionieren, kann dir über eine schlechte Zeit hinweghelfen.

Du gehst in die Stille und weißt, dass dieses schlechte Gefühl nicht von der hellen Seite des Seins kommt. Herauszufinden, wer oder was dich da grad anfunkt, ist wichtig, da jede Form von besetzender Energie immer wieder den Weg dahin zurück findet, wo es herkommt, wenn du es identifizierst.

DEINE WAHRE NATUR

In allen heiligen Schriften steht, das Gott uns liebt. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, wir sind Liebe. Gott in uns zeigt sich durch Liebe. Schneidest du dich von diesem Zustand der Liebe ab, so bist du nicht in Gott verankert.